Kommandanten und Vorstandschaft der Feuerwehr bestätigt

Stefan Aumer löst Hermann Pritsch als 2. Vorsitzender ab – Durch Feuerwehrhausbau und Neubeschaffung eines Einsatzfahrzeuges viel abverlangt

Kommandant Stefan Höglmeier und stv. Kommandant Matthias Pritsch wurden im Rahmen einer Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Sandsbach am Samstagabend in der Fahrzeughalle des neuen Feuerwehrhauses für weitere sechs Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Bei der gleichzeitig stattfindenden Jahreshauptversammlung des Feuerwehrvereins wurde die bisherige Vorstandschaft um den Vorsitzenden Johannes Kaufmann in ihren Ämtern bestätigt. Stefan Aumer wurde zum neuen 2. Vorsitzenden gewählt und löst damit Hermann Pritsch ab, der nicht mehr kandidiert hatte. Für die ebenfalls nicht mehr kandidierenden Gerätewarte Martin Blümel und Manfred Folger wurden Dominik Scheuerer und Sebastian Weiß für den Gerätebereich sowie Alexander Steger für den Bereich Atemschutz zu neuen Gerätewarten gewählt. Bürgermeisterin Ida Hirthammer lobte in ihrem Grußwort die Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr Sandsbach, insbesondere Kommandant Stefan Höglmeier, Vorstand Johannes Kaufmann und 2. Bürgermeister Josef Ebenslander, die sich in den letzten beiden Jahren durch den Neubau des Feuerwehrhauses und die Beschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges bei Planungsarbeiten, Arbeitseinsätzen und Überwachung der Bau- bzw. Bestellungsphasen mit großem Engagement eingebracht haben. Dies gelte auch für die Mitglieder der Feuerwehr, die nach den Worten von Kommandant Stefan Höglmeier, insgesamt 1704 unentgeltliche Arbeitsstunden geleistet haben.  
Beförderungen, Ehrungen und umfangreiche Rechenschaftsberichte rundeten die Dienst- und Jahreshauptversammlung ab.
Zu Beginn der Jahreshauptversammlung wurde den verstorbenen Mitgliedern, insbesondere den in den letzten beiden Jahren verstorbenen Hermann Pritsch, Markus Steger, Eduard Zepf, Maschinist Michael Röhrl sen., Robert Birkmeier und Ehrenkommandant Andreas Blümel in einer Gedenkminute gedacht.

Vorstand Johannes Kaufmann, der die mit 45 Mitglieder gut besuchte Veranstaltung eröffnet hatte, betonte in seinem Jahresbericht über die Jahre 2020  und 2021 dass durch die Coronapandemie das Vereinsleben geprägt und die gewohnten Aktivitäten stark eingeschränkt waren. So blieben nur die Teilnahmen an Fronleichnam und am Kriegergedenken, am Startgottesdenst der Pfarreiengemeinschaften sowie an zwei Hochzeitsfeiern von Aktiven, 10 Gratulationen zu Geburtstagen  und die Fahrzeugsegnung des neuen Feuerwehrfahrzeuges LF 20 KatS am 20. November 2021 übrig.
Nach dem Motto „des einen Freud des anderen Leid“ konnte Kassier Herbert Wendl einen Gewinn in den Pandemiejahren in der Vereinskasse vermelden, obwohl in dieser Zeit auch rund 20.000 Euro aus der Vereinskasse in Anschaffungen für das neue Feuerwehrhaus investiert wurden. Auf Antrag von Kassenprüfer Michael Köglmeier wurde dem gewissenhaften Kassier und der Vorstandschaft einstimmig die Entlastung erteilt.  
Kommandant Stefan Höglmeier berichtete über drei Einsätze im Jahr 2020 und vier Einsätzen im Jahr 2021 wobei auch in Adlhausen ein Brandeinsatz zu verzeichnen war. Bedingt durch die Anschaffung des neuen Feuerwehrfahrzeuges und der damit erforderlichen Einweisung sind im Jahr 2021 41 Übungen mit insgesamt 607 Übungsstunden notwendig geworden. Atemschutzlehrgänge haben Johannes Kaufmann und Alexander Steger absolviert und Thomas Köglmeier wurde zum Gruppenführer fortgebildet.
Derzeit verfüge die Sandsbacher Feuerwehr über 67 Aktive, unter denen sich auch zwei Frauen befinden, 73 passive Mitglieder, 14 Ehrenmitglieder und 2 Fördermitglieder.
Weiter ging Stefan Höglmeier auf die einzelnen Stationen zu dem mit dem Spatenstich am 5. März 20 begonnenen Feuerwehrhausbau und die bereits 2019 begonnene Planung für das neue Feuerwehreinsatzfahrzeug LF 20 KatS ein, das am 18. Oktober 2021 ausgeliefert wurde. Viel Manpower war auch beim Feuerwehrhausbau mit 1704 unentgeltlich geleisteten Arbeitsstunden erforderlich, wobei die kompletten Malerarbeiten und die Gestaltung mit Pflasterung des Außenbereiches durch Feuerwehrmitglieder bewerkstelligt wurden. Sein besonderer Dank galt dabei 2. Bürgermeister Josef Ebenslander für das Einbringen seines Sachverstandes und den eifrigsten Helfern Andreas Ebenslander und Johannes Kaufmann, die mit rund 160 bis 180 Abeitsstunden bei den Eigenleistungen vorangegangen sind. Die Freiwillige Feuerwehr Sandsbach, so Höglmeier, sei mit dem neuen Feuerwehrfahrzeug und dem neuen Feuerwehrhaus nun sehr gut aufgestellt. An die Aktiven richtete er die Bitte um eine etwas offenere Kommunikation bei auftretenden Problemen. Vorstand Johannes Kaufmann bescheinigte Stefan Höglmeier, dass sich dieser große Verdienste um das Feuerwehrhaus und das neue Einsatzfahrzeug erworben habe und appellierte an das Zusammenhalten im Dorf. Die Reihe der Rechenschaftsberichte komplettierten Funkwart Christian Eder und Jugendwart Thomas Köglmeier.
Kommandant Stefan Höglmeier, Vorstand Johannes Kaufmann und Bürgermeisterin Ida Hirthammer nahmen die Beförderungen von Carsten Bachmann-Mark und Andreas Ebenslander (beide zum Oberfeuerwehrmann) Johannes Kaufmann zum Hauptfeuerwehrmann, Thomas Köglmeier zum Löschmeister und Josef Ebenslander zum Oberlöschmeister vor. Weiterhin überreichten sie Dankurkunden an Michael Köglmeier und Hermann Pritsch für ihren 40-jährigen Feuerwehrdienst.
Unter der Wahlleitung von Bürgermeisterin Ida Hirthammer, 2. Bürgermeister Josef Ebenslander und Geschäftsleiter Ludwig Wagner wurden von den anwesenden Aktiven, jeweils mit überwältigender Mehrheit Stefan Höglmeier zum 1. Kommandanten und Matthias Pritsch zum 2. Komandanten gewählt. Für die nicht mehr kandidierenden Gerätewarte Martin Blümel und Manfred Folger wurden Dominik Scheuerer und Sebastian Weiß für den Gerätebereich sowie Alexander Steger für den Bereich Atemschutz zu neuen Gerätewarten gewählt.

Bei der Neuwahl der Vorstandschaft des Feuerwehrvereins wurde folgende Vorstandschaft gewählt: 1. Vorstand Johannes Kaufmann, 2. Vorsitzender Stefan Aumer (bisher: Hermann Pritsch), Kassier Herbert Wendl, Schriftführer Claus Janker sowie die  Vertrauensleute Johannes Stempfhuber und Carsten Bachmann-Mark. Den Kassenprüfern Michael Köglmeier und Matthias Radspieler (Ersatz: Christian Eder) sowie den Fahnenträgern Stefan Marklstorfer und Hubert Steger sowie Michael Brunner (als Nachfolger von Simon Gebendorfer) wurden weitere Funktionen von den Versammlungsteilnehmern übertragen. Auf eigenen Wunsch legt der bisherige Vereinsdiener Otto Schindlbeck, der rund 40 Jahre in dieser Funktion aktiv war, seine Tätigkeit nieder.

Bürgermeisterin Ida Hirthammer bedankte sich bei allen, die sich zur Übernahme von Ehrenämtern in der Feuerwehr bereit erklärt haben. Sie dankte der Vorstandschaft und den Kommandanten, die eine sehr gute Arbeit geleistet und die Wehr auch in den Pandemiejahren am Laufen und Leben erhalten haben. Die Gemeinde Herrngiersdorf habe mit dem Bau des nötig gewordenen, gelungenen Gebäudes und der Ersatzbeschaffung für das 50 Jahre alte Feuerwehrauto fast zwei Millionen Euro in den letzten beiden Jahren investiert. Aber diese Investitionen waren dringend notwendig geworden. Ihr besonderer Dank galt Kommandant Stefan Höglmeier, 2. Bürgermeister Josef Ebenslander und Vorstand Johannes Kaufmann, die sich hierbei mit Planungsarbeiten, Arbeitseinsätzen und Überwachung der Bau- bzw. Bestellungsphasen mit großem Engagement eingebracht haben sowie den Mitgliedern für die erbrachte unentgeltliche Arbeitsleistung von rund 1700 Arbeitsstunden.
Vorstand Johannes Kaufmann gab zum Abschluß der Versammlung bekannt, dass am 13. und 14. Mai 2022 die Einweihung des neues Feuerwehrhauses geplant sei.

Die neue Vorstandschaft der Sandsbacher Feuerwehr v.li.1. Kommandant Stefan Höglmeier, 2. Kommandant Matthias Pritsch, Carsten Bachmann-Mark, Vorstand Johannes Kaufmann, Sebastian Weiß, Herbert Wendl, Alexander Steger, Johannes Stempfhuber, 2. Vorstand Stefan Aumer, Dominik Scheuerer und Bürgermeisterin Ida Hirthammer

Die geehrten und beförderten Aktiven v.li. Kommandant Stefan Höglmeier, Thomas Köglmeier, Andreas Ebenslander, Johannes Kaufmann, Hermann Pritsch, Carsten Bachmann-Mark, Michael Köglmeier, Josef Ebenslander und Bürgermeisterin Ida Hirthammer

Quelle: HM/Allgemeine Laber Zeitung

 

 

15 Feuerwehraktive erwarben Leistungsabzeichen

15 junge Männer der Freiwilligen Feuerwehr Sandsbach erwarben kürzlich Im Rahmen einer Leistungsprüfung in zwei Gruppen abgestufte Leistungsabzeichen von der höchsten Stufe 6 bis zu den Anfängern in Stufe 1.

Unter den Augen der Schiedsrichter Kreisbrandmeister Hans Pilz aus Rohr, Dominique Wagern aus Langquaid, Markus Eisenhofer aus Pullach und  Philipp Grundner aus Mühlhausen galt es für die Prüflinge eine Löschwasserförderung nach den Vorgaben der Feuerwehrdienstvorschrift (FwDV), innerhalb einer bestimmten Zeit fehlerfrei aufzubauen. Außerdem waren verschiedene Zusatzaufgaben zu erfüllen, wie Kenntnisse über verschiedene Knoten.  Zudem musste eine Saugleitung aufgebaut werden.
Nachdem die Sandsbacher Feuerwehraktiven diese Anforderungen mit Bravour geleistet hatten, händigten die Prüfer die abgestuften Leistungsabzeichen an
Stempfhuber Johannes (Stufe 6), Sebastian Jobst, Dominik Scheuerer, Florian Wendl (alle Stufe 5), Thomas Köglmeier (Stufe 4), Greis Sebastian, Ulrich Gebendorfer, Simon Prantl, (alle Stufe 3), Blümel Matthias, Ebenslander Andreas, Steger Johannes, Sebastian Weiß (alle Stufe 2) sowie Carsten Bachmann, Manuel Blümel und Andreas Steger (alle Stufe 1)aus
Die Prüfung, so der Ausbilder stv. Kommandant Matthias Pritsch und Alexander Steger, die die Feuerwehrler für diese Leistungsprüfung vorbereitet hatten, kann alle zwei Jahre, bis zum Erreichen der Stufe 6 abgelegt werden. Dabei ändern sich jeweils die Zusatzaufgaben.
Bürgermeisterin  Ida Hirthammer zeigte sich erfreut, dass nun nach der Corona-Zeit wieder Leistungsprüfungen möglich sind, um so die Leistungsfähigkeit und Ausbildung zu fördern. Die Bürgermeisterin und der 1. Kommandant Stefan Höglmeier dankten auch den vier Schiedsrichtern sowie stv. Kommandant Matthias Pritsch und Alexander Steger für die Ausbildung der Wehrmänner.
Das Ablegen der Prüfung wurde zum Abschluß von der Gemeinde mit einer Brotzeit im neuen Feuerwehrhaus honoriert.
Die Teilnehmer an der Leistungsprüfung mit Bürgermeisterin Ida Hirthammer
den Schiedsrichtern und den Kommandanten der Feuerwehr Sandsbach

Quelle: HM/Allgemeine Laber Zeitung

 

 

Modulare Truppausbildung bei der Feuerwehr durchgeführt 18 Zertifikate nach bestandener Prüfung ausgehändigt – Anspruchsvolle Aufgaben bewerkstelligt

 

Die modulare Truppausbildung mit dem Abschluß zur Truppführer Qualifikation wurde kürzlich die durch die FFW Gemeinde Herrngiersdorf und die FFW Sandsbach in Herrngiersdorf durchgeführt. 18 Teilnehmer erhielten nach bestandener Prüfung, bei der anspruchsvolle Aufgaben zu bewerkstelligen waren, das begehrte Zertifikat, das künftig zur Teilnahme an Leistungsprüfungen berechtigt.
Die Abschlußprüfung für die beiden Ausbildungsgruppen bestand aus einem schriftlichen Teil und einer praktischen Prüfung in einer simulierten Einsatzübung. Nach dem mindestens zweijährigen Modul Ausbildungs- und Übungsdienst steht die Abschlussprüfung der modularen Truppausbildung. Der Teilnehmer konnte das Wissen aus dem Basismodul bereits so vertiefen, dass er im Rahmen seiner Tätigkeit die auftretenden Einsatzsituationen bewältigt, umreißt Kommandant Josef Ottl das Anfordergunsprofil für die Ausbildungsmaßnahme. In der Abschlussprüfung zeigt der Lehrgangsteilnehmer, dass er gut auf seine Aufgabe als Truppführer vorbereitet ist und die vom Einheitsführer erteilten Aufträge selbstständig abarbeiten kann. Die abgeschlossene Modulare Truppausbildung  mit einer bestandenen Abschlußprüfung ist die Voraussetzung für den Besuch aller weiterführenden Lehrgänge.


Im praktischen Teil musste unter den Augen der Schiedsrichter Kreisbrandmeister Hans Pilz, 1. Kommandant Michael Bösl und 2. Kommandant Hans Mies, alle von der FFW Rohr, eine verletzte Person durch den Einsatz von Atemschutzträgern mittels Rettungsknoten über dreiteilige Steckleiter gerettet werden. Am Boden übernimmt der Schlauchtrupp die verletzte Person und verbindet die Schnittwunde mit einem Druckverband um die Blutung zu stillen. Nachdem verbinden simulierte die verletzte Person (Anton Mayer) eine Bewusstlosigkeit. Nach der Kontrolle der Atmung wird die Person in die stabile Seitenlage gelegt. Die Person kommt dann wieder zu sich und wird mit Hilfe des Rettungsboard zum alarmierten Rettungsdienst getragen und dort übergeben. Der Wassertrupp baut eine Löschleitung auf und beginnt parallel den simulierten Brand unter Kontrolle zu bringen, wobei es galt eine vermisste Person und eine Gasflasche aus dem Stadel zu bringen. Der Angriffstrupp-Aufbau hatte die Kühlung der Gasflasche und deren Bergung aus dem Gefahrenbereich zu bewerkstelligen. Der Schlauchtrupp übernahm zudem die Verkehrsabsicherung sowie die Personensuche mit Erstbehandlung. Der Aufbau der Schlauchleitung und der Brandbekämpfung lag in der Verantwortung des Wassertrupp Aufbau.  
Die Mannen der FFW Gemeinde Herrngiersdorf und der FFW Sandsbach erledigten die Prüfungsvoraussetzungen mit Bravour und so erhielten , Michael Berger, Thomas Dallmeier, Magdalena Heigl, Julia Ottl, Verena Ottl, Josef Steindl, Florian Willer (alle FFW Gemeinde Herrngiersdorf) Stefan Aumer, Matthias Blümel, Andreas Ebenslander, Manuel Blümel, Jonas Kracher, Thomas Münsterer, Andreas Steger, Christian Steger, Johannes Steger, Sebastian Steger und Mario Röhrl (alle FFW Sandsbach),  die begehrte Ausbildungsbescheiniung für die Truppführer-Qualifikation.
Kreisbrandmeister Hans Pilz  lobte die Leistungen der jungen Feuerwehrdienstleistenden und dankte ihnen dafür dass sie sich die Zeit nehmen, um bei der Feuerwehr mitzumachen.
Kommandant Josef Ottl von der FFW Gemeinde Herrngiersdorf, der die fünfwöchigen Vorbereitungen koordinierte und leitete, bedankte sich bei Stefan Hübner, Matthias Pritsch und Dominik Schindlbeck, die ihn bei der 25-stündigen Ausbildung unterstützt hatten sowie bei den sich dem Lehrgang unterziehenden Feuerwehrdienstleistenden der beiden Feuerwehren.
Bürgermeister Josef Barth bedankte sich bei den drei Prüfern und bei Kommandant Josef Ottl für ihre Mühen. Der Bürgermeister lobte, dass so viele junge Leute diese Ausbildung absolvieren, denn dies sichere die Zukunft der Feuerwehren, bei denen eine gute Ausbildung immer wichtiger wird.

Die Prüfungsteilnehmern mit den Ausbildern, den Verantwortlichen, den Prüfern und Bürgermeister Josef Barth

 Quelle: HM/Allgemeine Laber Zeitung

Raiffeisenbank spendete 2500 Euro für Bau des neuen Feuerwehrhauses Sandsbach.
Mit einer satten Spende in Höhe von 2500 Euro fördert die Raiffeisenbank Oberpfalz-Süd den Bau des neuen Feuerwehrhauses in Sandsbach und die Freiwillige Feuerwehr Sandsbach. Der Vorstand Johann Pernpeintner  und der Langquaider Geschäftsleiter Helmut Karl überreichten am Gelände des neuen Feuerwehrhauses an die Verantwortlichen der Sandsbacher Feuerwehr und an Bürgermeisterin Ida Hirthammer den Spendenscheck.
Vorstand Pernpeintner betonte bei der Übergabe, dass die Raiffeisenbank Oberpfalz-Süd eine regionale Bank sei, die in der Region mit ihrer Geschäftsstelle in Langquaid verankert sei und Maßnahmen und Projekte in der Region mit einer sechsstelligen Spendensumme fördert und unterstützt. Dabei schauen wir hin, wo geholfen werden und dabei auch der Zusammenhalt gefördert werden kann. Dies trifft beim Neubau des Sandsbacher Feuerwehrhauses in besonderer Weise zu, weil gerade der Feuerwehr auch eine wichtige Funktion für den Zusammenhalt im Dorf zukommt. Er wünschte den Verantwortlichen viel Freude an dem entstehenden neuen Domizil und eine unfallfreie Zeit. Der Langquaider Geschäftsleiter Helmut Karl bedankte sich bei Vorstand Johann Pernpeintner, dass die Raiffeisenbank Oberpfalz-Süd immer wieder ein offenes Ohr für den Raum Langquaid habe und diesen mit Spenden unterstützt.
Feuerwehrvorstand Johannes Kaufmann, der zusammen mit 2. Vorstand Hermann Pritsch, sowie den Kommandanten Stefan Höglmeier und Matthias Pritsch, die Spende entgegennahm, zeigte sich erfreut über die Zuwendung und bedankte sich für die großzügige Unterstützung bei der Raiffeisenbank Oberpfalz-Süd. Im Gegenzug werde man nach der Fertigstellung sicherlich eine Einladung zur Besichtigung des fertigen Objekts aussprechen.
Bürgermeisterin Ida Hirthammer sagte, dass der Bau dieses Feuerwehrhauses in Sandsbach für  die Gemeinde Herrngiersdorf schon eine gewaltige Investition sei und man sich daher sehr über die großzügige Spende und Unterstützung durch die Raiffeisenbank Oberpfalz-Süd freuen würde.
Kommandant Stefan Höglmeier berichtete, dass der Spatenstich am 5. März zu dem mit rund 1,2 Millionen Euro veranschlagten Objekt erfolgt sei und die Fertigstellung für den 4. Dezember 2020 anvisiert sei. Derzeit ist die Bodenplatte bereits erstellt und die Baufirma arbeitet an der Sockelumrandung.

Bei der Spendenübergabe vor dem Objekt v.li. Vorstand Johann Pernpeintner, Bürgermeisterin Ida Hirthammer, Geschäftsstellenleiter Helmut Karl, FFW-Vorstand Johannes Kaufmann, Kommandant Stefan Höglmeier, 2. Komanndant Matthias Pritsch und 2. Vorstand Hermann Pritsch

Quelle: HM/Allgemeine Laber Zeitung

 

Richtfest am Sandsbacher Feuerwehrhaus gefeiert
Arbeiten sind im Zeitplan – Lob für die Beteiligten – Fertigstellung im Dezember
Mit der Feier des Richtfestes am Donnerstagabend ist ein weiteres Etappenziel  beim Bau des mit rund 1,2 Millionen Euro veranschlagten, neuen Feuerwehrhauses in Sandsbach erreicht. Der Dank und das Lob von 1. Bürgermeisterin Ida Hirthammer bei der Feier auf der Baustelle galt allen am Werdegang des Objektes Beteiligten von der Planung bis zur Fertigstellung des Rohbaus. Nachdem sich die Arbeiten trotz Corona im Zeitplan befinden, ist eine Fertigstellung für Anfang Dezember anvisiert.

Zimmerermeister Manfred Teubl sprach in luftiger Höhe den Richtspruch, erbat den Segen für das Gebäude und für die darin eine neue Heimat findenden Aktiven der Sandsbacher Feuerwehr.
Bürgermeisterin Ida Hirthammer hatte bei Kaiserwetter am Donnerstagabend das Richtfest mit ihrer Begrüßung eröffnet. Ihr besonderer Gruß galt dem Altbürgermeister Josef Barth, dem Architekten Michael Müller vom Planungsbüro „quadrat 45°“, dem Fachplaner sowie insbesondere den beteiligten Firmen und Handwerkern, 2. Bürgermeister Josef Ebenslander, den Mitgliedern des Gemeinderates und der Abordnung der FFW Sandsbach.
Die Bürgermeisterin ging dabei auf den Werdegang des Baues des neuen Feuerwehrhauses in Sandsbach ein, der mit langen und intensiven Überlegungen zum Standort und Ideensammlungen zur Ausführung, dem Beschluss durch die Gemeinde im Juli 2018 begann. Weitere Schritte waren der Auftrag an das Planungsbüro, der Bauantrag und die  Genehmigung durch die Behörden im September 2019. So konnten im Herbst 2019 die ersten Ausschreibungen vorgenommen und mit dem Spatenstich am 5. März die Arbeiten begonnen werden. Als Erstes waren massive Erdbewegungen nötig, damit ein solides Fundament geschaffen werden konnte.  Anschließend wurde der Einfahrtsbereich für die Fahrzeughalle aus Stahlbeton gegossen. Ein besonders spannendes Ereignis war dann das Aufstellen der Fertigteile für die Wände, die mit dem Schriftzug „Feuerwehr Sandsbach“ dieses Gebäude kennzeichnen. Dadurch ist ein Blickfang an der Ortseinfahrt in Sandsbach entstanden.

In den vergangenen Wochen wurden auch schon die Arbeiten am Dachstuhl und am Dach ausgeführt.  Der Neubau des Feuerwehrhauses für die Freiwillige Feuerwehr Sandsbach ist mittlerweile schon in einem fortgeschrittenen Stadium und auch mit dem Innenausbau wurde schon begonnen. Eine Besonderheit hat sich die Führung der Sandsbacher Feuerwehr einfallen lassen: Eine Kamera dokumentiert für uns alle Arbeitsschritte genauestens und auch so manchen Zuschauer bei den Arbeiten. Die Gemeinde Herrngiersdorf, so die Bürgermeisterin,  investiert in dieses Gebäude eine Summe von etwa 1,2 bis 1,3 Mio. für eine großzügige und zeitgemäße neue Unterkunft der Feuerwehr Sandsbach. Auch wenn unsere Feuerwehraktiven sich ehrenamtlich für uns einsetzen, ist es Aufgabe der Gemeinde dafür den notwendigen Rahmen zu schaffen. Dies geschieht mit dem Neubau dieses Feuerwehrhauses. Die Aktiven der Feuerwehr haben nach dem Abschluss der Bauarbeiten, voraussichtlich Anfang Dezember, auf jeden Fall vor Weihnachten endlich den notwendigen Platz für ihre Ausrüstung, Kleidung, Fahrzeuge und eine zeitgemäße Unterkunft.  Das Richtfest, so Bürgermeisterin Ida Hirthamer, feiern wir heute zum Dank für den intensiven Einsatz aller Beteiligten, dem Architekten, den Planern und Handwerkern. Ein besonderer Dank der Bürgermeisterin galt dabei 2. Bürgermeister Sepp Ebenslander, der als Baufachmann  in vielen fachlichen Belangen immer als Ansprechpartner für Architekten, Fachplaner, Handwerker und Feuerwehr zur Verfügung steht. Die Bürgermeisterin bedankte sich auch beim Team der Sandsbacher Feuerwehr für die Vorbereitung dieses Richtfestes.
Bauunternehmer und Zimmerermeister Manfred Teubl erklomm das Gerüst über der Fahrzeughalle und sprach neben dem bunt geschmückten Richtbäumchen in gereimten Worten den Richtspruch, der mit den Worten begann: „Der Richtbaum grüßt als frohes Zeichen, gar weit hinaus von dieser Höhe, wo ich nach altem Bauch der Zeiten als Zimmermann hier oben stehe. Heute ist ein Tag der Freude. Nach harter Arbeit Müh und Plag, gilt es zu weihen das Gebäude, das unser Herr behüten mag. Das Haus soll dem Gemeinwohl dienen. Die Feuerwehr zieht bald hier ein mit Spritzgerät und anderen Dingen zum Schutz und Schirm für Haus und Heim…“ Mit einem jeweils dreifachen „Wasser marsch“ und „Hoch, Hoch, Hoch“ leerte er den Becher Wein zum Wohl auf das Gebäude, dem künftigen Nutzer und allen zum Gelingen des Bauwerkes beitragenden Beteiligten, Firmen und Handwerkern.
Im Anschluß an den Festakt waren alle Beteiligten von der Gemeinde Herrngiersdorf zu einem Umtrunk und zu einer Brotzeit eingeladen.

 

Bürgermeisterin Ida Hirthammer mit den Gästen bei der Eröffnung des Richtfestes

 

Zimmerermeister Manfred Teubl sprach den Richtspruch

Quelle: HM/Allgemeine Laber Zeitung